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Reisezeit:  2.2. – 15.3.2012       gefahrene Kilometer:  1943

Wir starteten am 2.2.2012 und fuhren über das Expocamp in Wertheim nach Reit im Winkl. Ziel war der Stellplatz in Reit im Winkl, den wir bereits 2011 besucht hatten. Der Stellplatz ist ein idealer Ausgangsort für Wintercamping, Wintersport und ausgedehnten Winterwanderungen.

Zum Ort läuft man 10 Minuten, der Supermarkt liegt schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite, der Loipeneinstieg ist neben dem Platz, der Bus hält vor dem Platz, wer will, kann den Sanitärraum gegen Aufpreis nutzen, für Alpinfahrer ist das Seegatterl ca. 5 KM entfernt.

Die Gemeinde des schönen Ortes verwöhnt seine Gäste mit toll gespurten Loipen sowie gepflegten und gekennzeichnete  Winterwanderwegen.

Bei der Ankunft hatten wir uns gewundert über den vielen Schnee, weit mehr als in 2011. Die Temperaturen lagen tagsüber bei minus 12 -15 ° und in der Nacht fiel das Thermometer auf 18 -20 °.


Von diesen Schneemengen wurden wir in RiW empfangen.

Unsere Tage verbrachten wir mit Langlauf und ausgedehnten Wanderungen bis hinauf zur Winklmoosalm, dort hatte die Schneehöhe bereits 3,20 mtr. erreicht. Es schneite häufig, manchmal den ganzen Tag. Neuschnee ohne Ende und der Stellplatzbetreiber räumte regelmäßig mit einem großen Räumgerät.  Das eisige Wetter hielt viele Tage an, eine 11 kg Gasflasche war nach 2 Tagen leer. Die Heizungsanlage des Campers hat uns eine angenehme Wärme beschert.

Forellensee in RiW.


3,20 mtr. Schneehöhe auf der Winkelmoos

geräumter SP in RiW.


So läßt es sich leben.

Wandschmuck eines Hauses in RiW.

Eisstalagmit am Camper durch Kondeswasser der Heizung.

Am 21.2.2012 sind wir dann nach Krün zum Camping- und Stellplatz Tennsee gefahren. Ein sehr schöner Platz, mit viel Liebe aufgebaut und gepflegt, tolle Restauration, ansprechendes Sanitär, empfehlenswert. Als Service wurde bei der Ankunft unser Camper mit dem Hochdruckreiniger vom Winterdreck befreit.

Hier haben wir kalte, aber sehr sonnenreiche Tage erlebt. Ausgedehnte Wanderungen haben uns nach Mittenwald, mit super Aussichten auf Karwendel, Wetterstein und Buckelwiesen geführt. Die Wanderungen waren ein echtes Erlebnis mit wunderschönen Aussichten. Empfehlen können wir einen Teil des Jacobsweges über Krün, Wallgau und dann den Panoramaweg wieder zurück zum Tennsee, sowie den Hochwanderweg nach Mittenwald und nach Klais.


Auf dem Weg nach Mittenwald.

Winterimpression


Natur pur auf dem Weg nach Mittenwald.

Einfach nur schön.

Auch hier schneite es teilweise bis zu 30 cm Neuschnee am Tag. Die Temperaturen erreichten Minusgrade von 13°. Der nächste Supermarkt liegt ca. 5 KM entfernt. Gas gibt es am Platz.

Der Besuch der Therme in Bad Waldsee ist für uns schon obligatorisch. Bad Waldsee war schneefrei, Sonnenschein bei 15° +. Als Benutzer des Stellplatzes erhält man freien Eintritt für 2 Stunden. Der SP liegt 5 Minuten von Eingang der Therme entfernt. Nach ausgiebigem Thermenbesuch haben wir das Hymermuseum besucht und eine Reise durch die Zeitgeschichte des Campings gemacht.

Hymermuseum in Bad Waldsee     



Hymermuseum

Weiter ging es nach Bad Dürrheim. Auch hier wurde die Therme mehrfach besucht. Schöne Wanderungen über die Salinen zum Naturschutzgebiet Villingen folgten, ebenso eine Radtour über 40 KM über Stock und Stein und Berg rauf und wieder runter.

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch Freunde in Lauf besucht. Da im bäuerlichen Betrieb gerade „Holz machen“ anstand, hat Dieter 2 Tage geholfen und den Traktor nebst Holzbündler gequält.


Dieter und der Trecker.


Nach getaner Arbeit.


Die zwei Holzmacher.

Als Lohn hat Roswita ein leckeres Forellenessen serviert. Der Fisch kam frisch aus eigenen Teichen. 

 



Reisezeit:  11. 9. – 24.10.2012                                gefahrene Kilometer: 1268

 

Für diese Fahrt hatten wir uns einen schönen Spätsommer und einen goldenen Oktober gewünscht, doch es kam anders.

Erstes Ziel war Basedow, ca. 5 KM nördlich von Lauenburg und 45 KM südlich von Hamburg. Auf dem CP „Lanzer See“ hatten wir eine schöne große Parzelle gebucht, denn wir hatten den Hänger mit Motorrad und das Vorzelt mit. Der Platz liegt am Elbe-Lübeck-Kanal und am Lanzer See. Wir standen auf einer Landzunge, konnten an beiden Gewässern angeln. Zum See hin konnte die Rute von der Parzelle ausgeworfen werden. Fische gab es genug, so dass der Erfolg nicht ausblieb.


CP Lanzer See


Lanzer See

Elbe-Lübeck-Kanal     


Das Wetter war bescheiden, Sonne und Regen wechselte sich ab, die Temperaturen lagen bei 13 – 15°. Wir waren froh das Vorzelt mitgenommen zu haben.

Mit dem Motorrad sind wir in den 3 Wochen am Lanzer See zuzüglich 1000 KM gefahren. Lübeck, landschaftlich schöne Strecken in Mecklenburg-Vorpommern, Lüneburg, Lauenburg und Geesthacht wurden besichtigt. Mit den Fahrrädern haben wir die nahe Umgebung erkundet und am Kanal lässt es sich vortrefflich wandern.


Lübeck


Erntedank

Lüneburg

Lüneburg


Weiter ging es entlang der Elbe nach Glückstadt, Brokdorf und Heide. Wir übernachteten auf Stellplätzen und besuchten in Heide mit seinem schönen SP die dortige Wasserwelt. Das Wetter wurde immer schlechter, Dauerregen und starker Wind.

Büsum, mit seiner schönen Innenstadt, dem sehenswerten Hafen und dem gepflegten Strand haben wir fast nur im Regen erlebt. Der SP stand unter Wasser, da die Regenmengen nicht abfließen konnten.



Büsum

Zurück sind wir dann mit der Fähre über die Elbe nach Wilhelmshaven gefahren, natürlich im Regen. Trotzdem erfolgte eine ausführliche Besichtigung der Innenstadt und des Marinemuseums.

Weiterfahrt nach Stickhausen Detern. Wir blieben 5 Tage bei wechselhaftem Wetter mit einigen Sonnenstrahlen. Dieter hat in der Jümme geangelt, jedoch ohne Erfolg.

Die Rückfahrt  am 24.10.2012 endete ohne besondere Vorkommnisse.