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Da das Jahr 2006 unsere Reiselust aus beruflichen und privaten Gründen stark eingeschränkt hatte, packte uns im April 2007 das Reisefieber und wir mußten wieder los.

Das Reisziel war schnell gefunden, denn wir wollten Sonne, Berge und Meer. Also kam für die Reise Italien in Frage. Der James Cook wurde beladen, der Anhänger mit Motorrad angehängt und am 13. April 2007 ging es los.

Unser erstes Etappenziel war Wertheim, in der Nähe von Würzburg. Dort hat Hymer sein neues Vertriebscentrum "Expocamp" im lezten Jahr eröffnet. Wir waren einfach total beeindruckt. Der Hymer Konzern präsentiert hier alle seine Marken und Modelle auf 17 000 qmtr. überbauter Fläche. Da bis 20 Uhr geöffnet war, konnten wir uns ganz in Ruhe über alles informieren, was der Konzern so bietet. Wir müssen schon zugeben, dass Wünsche geweckt wurden.

Übernachtet wurde mit anderen Reisemobilbesatzungen auf dem Parkplatz des Expocamp. Eine VE Station stand zur Verfügung, Kosten wurden nicht erhoben.

Am nächsten Morgen ging es dann in Richtung Italien, Figline 30 KM südlich von Florenz. war das Tagesziel. Knappe 1000 KM, über München, Innsbruck, Brenner, Verona,  Modena, Bologna und Florenz. Die Strecke legten wir in 10,5 Stunden zurück, Dank Wochenende ohne LKW Verkehr. Neben dem Pickerl in Österreich bezahlten wir für die Brennerautobahn 8 € und in Italien 36 € für Maut.

Italien empfing uns mit Temperaturen zwischen 25 und 27 ° und weckte damit unsere Lebensgeister und lies gleich die richtige Urlaubsstimmung aufkommen.

Der Campingplatz Norcenni Girasole Club, ist vom ADAC ausgezeichnet und bot allen Luxus. Die Restaurants verlangten in der Vorsaison zivile Preise, der Pool war geöffnet, der Supermarkt gut bestückt und der Sanitärbereich topp. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl. Dank ADAC Camping Card zahlten wir 21 € pro Tag.

Am nächsten Tag wurde dann mit dem Motorrad Florenz erkundet. Für uns die Stadt der 500 000 Motorroller. Wir brauchten eiine halbe Stunde, um einen Parkplatz für das Motorrad zu finden.


Der Dom

Der Dom mit Baptisterium ist sicherlich das imponierenste Bauwerk der Stadt, die sonst durch den Tourismus geprägt ist.


Ponte Vecchio.

Auf dem CP in Figline waren mittlerweile Christian mit seiner Hilde eingetroffen. Sie waren auf dem Weg nach Rom und blieben bis zum übernächsten Tag. Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut und viel zu erzählen gehabt.


Hilde, Christian und Dieter beim italienischen Abend.


Zwei James Cook auf dem CP in Figline.

Die Reise ging weiter zum Lage Trasimeno. Wir übernachteten auf dem CP "Kursaal" in Passignano. Auch diesen Platz können wir nur empfehlen. Er ist an einem Hotel angeschlossen und bietet nicht viele Stellplätze,dafür jedoch pikfein. Wir standen mit dem JC auf einer kleinen Landzunge die in den See  hineinragte. Das Wasser erlaubte mit 20° schon Mitte April das Schwimmen im See. Die Sonnenuntergänge mit den Fischerbooten auf dem See bestimmten unsere Stimmung.


Blick vom CP Kursaal.



Auf dem CP Kursaal.

Mit dem Motorrad schauten wir uns dann Umbrien an. Sicherlich kein Vergleich zur Toskana, trotzem sehenswert. Assis war dann wieder ein Höhepunkt der Reise. Die zu Ehren des Franziskus erbauten Kathedrale, mit den beiden übereinander gebauten Kirchen der Basilika und die Stadt selber, hat als Stätte der Kunst weltweite Anerkennung erlangt.


Die Kathedrale.


Ein Blick in die Stadt Assisis.

Nach den Aktivitäten des bisherigen Urlaubs wollten wir nun an der See faulenzen. Wir fuhren nach Vada, südlich von Livorno. Der CP Tripesce hat einen eigenen Strandzugang mit vorliegender Dünenlandschaft. Der Platz war nicht gut besucht, hatte jedoch einen guten Komfort und wir fühlten uns wohl. Die Tage verbrachten wir mit lesen, sonnen und faulenzen. 

Die letzten Tage unseres Urlaubs wollten wir noch einmal unser Hobby ausüben. Wo kann man besser Motorrad fahren als in den Dolomiten. Auch boten sie sich  als Tagesetappe für die Heimreise an. Wir spannten den Hänger an und fuhren zur Seiser Alm nordöstlich von Bozen. Der CP bietet Plätze mit Blick auf die Dolomitenlandschaft und allem Komfort auch für Wintercamping. Der Sanitärbereich bekam von uns die Note 1 +.


Auf dem CP  Seiser Alm.


Unser Reisefuhrpark.

Dort lernten wir dann ein österreichisches Paar kennen, die auch mit Womo und Motorrad unterwegs waren. Die gemeinsamen Ausfahrten in den Dolomiten über mehrere Pässe bei herrlichstem Wetter, waren dann der richtige Abschluß einer Reise, so wie wir sie uns wünschen.


Rast in den Dolomiten.


Wer kann den Pass benennen nach den Koordinaten?

Die Rückfahrt erfolgte dann wieder über Wertheim, denn die Ausstellung im Expocamp muß man mehrmals gesehen haben.

Am 31.4.2007 kamen wir wieder wohlbehalten zu Hause an.





Das Land haben wir von unserer ersten Reise vor 14 Jahren in guter Erinnerung. Wir setzten von Schottland aus über und bereisten mit den Motorrädern den Norden und Westen, von Malin bis Cork. Beeindruckt hat uns die rauhe Landschaft mit Ihren vielen grünen Farben, die natürlichen und liebenswerten Menschen und natürlich das Wetter. Damals hatten wir fast 14 Tage Dauerregen.

Mit allen diesen Erinnerungen machten wir uns am 4.August 2007 auf den Weg, in der Hoffnung, mit dem Reisemobil dem Wetter besser trotzen zu können. Für die Erkundungen vor Ort hatten wir unseren 125 ccm Roller an Bord. Die Fähren hatten wir im Vorfeld gebucht, beim Irland-Spezialisten Gaeltacht in Moers.

Die erste Fährfahrt erfolgte von Calais nach Dover, wir nahmen die Fähre am Montag und sparten Geld, weil der Wochenendtarif doch um einiges teuerer war. In Dover angekommen lagen 550 Km vor uns bis Pembroke im Südwesten von England, hierfür hatten wir 7 Stunden Zeit. Die Erfahrung hat gezeigt, dass trotz einem hohem Autobahnanteil an der Gesamtstrecke, man sich sehr spurten muß. Wir hatten südlich von London 2 Staus und verloren über eine Stunde. Der Berufsverkehr lies keine hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten zu. Wir gingen als letztes Fahrzeug an Bord der Fähre nach Rosslare. Glück gehabt.

Da wir den Norden und Westen schon kannten, hatten wir uns in diesem Jahr den Südosten, die Midlands und Dublin zur Erkundung ausgesucht.

Von Rosslare aus fuhren wir über Wexford, Arthurstown New Ross nach Kilkenny. Südlich von New Ross befindest sich das J.F. Kennedy Arboretum welches eine Besichtigung wert ist. Abbeys in unterschiedliche Zuständen findest man immer wieder auf dem Wege und laden zu Besichtigungen ein.

 

J.F. Kennedy Park.

Keltisches Kreuz.

Der Südosten ist das Urlaubsziel der Engländer, hier ist es am Wärmsten und die Regenhäufigkeit hält sich in Grenzen. Von Seebädern bis malerischen Kanaldörfern, Parks und die Wicklow Mountains alles sind ideale Reise- und Wandergebiete.

Die Midlands bestehen aus vielen verlassenen und verwilderten Landschaften mit Sümpfen. Hier gibt es symbolträchtige Orte mit keltischen Kreuzen, Burgen und normannischen Abteien.

Mellifont Abbey.


Ruine des Lavabo in Mellifont Abbey.

Hochkreuz von  Monasterboice.

Uns führte der Weg über: Tuilamore, Clonmacnoise, Cavan, Monaghan und dann Richtung Süden zu den Sehenswürigkeiten Monasterboice, Mellifont, Newgrange Hill of Tara nach Dublin.


Auf der alten Militärstrasse in den Wicklow Mountains.

Eingang zum dem bedeutendsten Ganggrab in Europa  " Newgrange".

Dublin, eine Stadt mit rund 1 Million Einwohnern und jährlich über 4 Millionen Besuchern ist die Hauptstadt von Irland. In der Stadt findest man über 1000 Pub`s, die weltberümte "Guinness" Brauerei und diverse alte Whiskey-Brennereien.


In der Guinness Brauerei in Dublin.


In der Whiskey Brennerei "Jameson".

Wir erkundeten die Stadtteile mit dem Roller oder zu Fuß. Das Leben und Treiben ähnelt dem einer jeden großen europäischen Stadt. Herausstellen möchten wir die Kildare Street mit dem Museumsviertel. Hier findest man in alten Patrizierhäusern die Schätze der irischen Kultur.

Von Dublin aus ging es weiter Richtung Süden entlang der irischen Ostküste, über Glendalough, Arklow, Ford wieder zum Hafen nach Rosslare.

                                               

Die Hauptstraße in einem Irischen Dorf.

Übernachtet haben wir  überwiegend auf Campingplätzen. Über die Website www.camping-ireland.ie kann man eine kostenlose Liste der CP anfordern. Die von uns besuchten CP waren einfach und sauber. Die Preise lagen zwischen 18 und 25 €.

Fazit der Reise:                                                         

Wir haben unser Irland nicht wieder gefunden. Weder den Menschenschlag den wir lieben gelernt hatten, noch die irische Tradition. Der irischen Musik ist abgelöst worden durch Lieder aus den internationalen Hitlisten. Das Leben in den Pub`s war für uns einfach anders, globaler, reservierter. Aus dem Armenhaus Europas der 80er Jahre ist im Jahre 2006 der Ire zum reichsten Europärer mutiert. Geld- und Sachvermögen besitzt jeder Ire im Durchschnitt 148.130 €, nur die Japaner sind mit 205.675 € reicher. Die Amerikaner liegen bei 128.810 € die Deutschen bei 90.462 €. Es gibt in Irland über 30.000 Millionäre. Möge sich über die Veränderungen jeder selber seinen Reim machen.

Entschädigt hat uns das Wetter, die Regenquote lag nur bei 50 %.

Die Rückfahrt erfolgte entgegen der Hinfahrt. Wir hatten noch 3 Tage Zeit die Seebäder an der belgischen Nordseeküste zu besuchen. Es hat gut getan, wieder auf dem Kontinent zu sein. Am 24.August waren wir wieder in unserer Heimatstadt.