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Seit Wochen haben wir in Deutschland richtiges Winterwetter mit Schnee und Glatteis zum Nachteil der Wirtschaft und Freude der Kinder. Auch wir freuen uns auf den Winter , packen den Hymer mit allem was man im Winter so braucht und starteten am 29. Januar 2010.

Im Vorfeld gab es noch Aufregung wegen der mitzuführenden Schneeketten und keiner konnte uns sagen welche Ö-Norm für uns zutrifft, die V5117 oder die V5119. Nach Studium der Normen im Netz war uns klar, wir brauchen für den 4,5 Tonner die Ketten mit der Zulassung nach V5119. Die Angebote hierfür im Netz waren alle mehr als undurchsichtig, Zusagen erfolgten für 6 Tonnen, aber nur mit Kennzeichnung V5117. Wir bestellten dann im Fachhandel, bekamen eine gute Beratung, einen guten Preis und hatten die Gewissheit die richtigen Ketten im Fahrzeug zu haben.

Samstag quälten wir uns durch einen 150 KM langen Stau in Süddeutschland, der durch das Winterwetter und den Bettenwechsel in den Urlaubsorten verursacht wurde. Unser Ziel war der CP „Tirol Camp“ in Fieberbrunn, Nähe Kitzbühel. Der Platz gehört zu den TOP 10 in Austria und war uns durch Sommeraufenthalte bekannt. Die Ausstattung ist top. Sanitär, Hallenbad, beheiztes Freibad (auch im Winter), Sauna, Restaurant usw.. Sowohl die Bergstation für den Lift, als auch die Loipen sind vom Platz mit wenigen Schritten zu erreichen.


Tirol Camp

Der Wettergott meinte es sehr gut mit uns, Schnee in Hülle und Fülle, strahlend blauer Himmel, Loipen so wie wir sie lieben. Abwechselnd fuhren wir in Fieberbrunn und Hochfilzen und hatten viel Spaß. Mit unserer Gästekarte konnten wir den Regiobus kostenlos benutzen, so brauchten auch die Einkäufe aus dem Ort nicht weit getragen werden, da der Bus auch am CP/Bergstation hielt.

Fieberbrunn

Fieberbrunn

Bei den Temperaturen bis Minus 15 (nachts) und +/0 am Tag brauchten wir 11 KG Gas in 3 Tagen. Der Gaspreis in Austria betrug 35 € für 11 KG. Keiner konnte mir erklären, warum dieser mehr als doppelt so hoch ist wie in Deutschland. Auf dem Platz besteht die Möglichkeit eines Gasfestanschlusses, leider war ein Anschluss an unsere Secumotion nicht möglich.

Eiszauber


Tirol Camp

Die Temperaturen (auch in der Nacht) stellten für die Isolierung und die Heizung des Hymer kein Problem dar. Das von uns als Aufpreis georderte „Arktispaket“ hat sich bis auf die „Isoliermatte, Frontscheibe aussen“ voll bewert. Die Matte ist das Geld nicht wert. Große Schneemengen rutschen von der oberen Fahrzeugfront nach unten und drücken die Matte von der Scheibe weg und der Schnee liegt dann zwischen Matte und Frontscheibe, da wo er nicht hin soll. Selbst mehrmaliges Nachspannen der Matte brachte keinen Erfolg.


Tirol Camp


In der Loipe


Nach 14 ruhigen Tagen auf dem CP ,mit viel Bewegung am Tag bei herrlichstem Wetter war unsere Zeit fast um. Wir wollten uns für die Heimreise 3 Tage Zeit lassen und auf keinem Fall am Samsatg unterwegs sein. So fuhren wir am Freitag zum Chiemsee und landeten auf dem CP „Seehäusl in Stöttham“. Einem kleinen CP direkt am See. Sanitär neu. Angeschlossen ist ein Restaurant mit besonderem Flair. Die Ausstattung und Dekoration, die Bedienung, die Speisen erheben den Anspruch an ein besonderes kulinarisches Ereignis. Wir bestätigen gerne, dass die Ansprüche auch erfüllt werden. Selten haben wir so vorzüglich gespeist. Sollte sich hier ein Kleinod entwickeln? Wir werden am Ball bleiben.

Chiemsee

Seehäusl

Am Sonntag den 14. Februar 2010 sind wir dann, trotz Schnee in ganz Deutschland und gesperrter Autobahn über 52 KM (A44), nach 1673 KM wieder zu Hause angekommen.




Nach den positiven Eindrücken der Sardinienreise im letzten Jahr und der Gewissheit nur einen Bruchteil der Insel gesehen zu haben, war für den Sommerurlaub 2010 die Entscheidung einfach:


                          The same procedure as in the last year.


Auf nach Sardinen, Stationen und Fahrtstrecke der Anreise, Fähre über Nacht nach Olbia, fast alles wie in 2009. In diesem Jahr hatten wir nur den Anhänger mit, auf dem zwei 125 ccm Roller verzurrt waren, den von Monika und Wolfgang und unserer. Während für den Camper in der Schweiz die Schwerlastabgabe fällig war, musste der Hänger mit einer Vignette versehen werden.

Der Fährpreis lag mit Anhänger bei 408 € für Hin- und Rückreise nebst Aussenkabine. Wir genossen wieder die tollen Schiffe und den Service von Grandi Navi Veloci (GNV).

Unser erstes Ziel war die Costa Smeralda im nord-östlichen Teil der Insel. Dank an Aga Khan, der dafür sorgte, das dieser Flecken Erde nicht mit Hotelburgen versehen wurde. Eine Gegend die uns mit ihrer Schönheit beeindruckt hat .

Smeralda Costa

Der CP „Isuledda in Cannigione“ bietet terrassenförmige Plätze, mit teilweise steilen Abfahrten, mit Blick auf das Meer und den Küstenverlauf. Doch Vorsicht, so schön diese Plätze bei Sonnenschein und lauem Lüftchen sind, bei aufkommendem Wind tut man gut daran die Markise einzufahren und sich auf die Lee-Seite des Campers zu verziehen. Wir suchten uns einen Platz in der zweiten Reihe, bei dem durch Baumreihen Schatten gespendet, der Wind abgehalten wurde und wir auch nachts mit offenen Luken schlafen konnten.

Isuledda CP

Der Platz eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für die Erkundung der Umgebung, die wir mit dem Roller vorgenommen haben. Der Platz selber kann empfohlen werden, mit Restaurant, Markt und Ver- und Entsorgungsmöglichkeit.

Maddalena.


Eine Ortschaft an der Costa Smeralda.

Am 4. Tag fuhren wir weiter zum CP „Le Dune“ an der Ostküste. Dieser Platz gefiel uns schon in 2009. Auch in diesem Jahr waren wir dort zu Gast und haben uns wieder wohl gefühlt.

Nach weiteren 5 Tagen ging es südlich nach Villasimius zum CP „Spiaggia del Riso“.

Dort hatten wir kein schönes Wetter und mussten uns - nicht ohne Folgen – der vielen Mücken erwehren, die in diesem Jahr sehr aggressiv waren. Der CP ist sehr weitläufig, mit Restaurant, Markt, kleinem Strand und VE.


Ein Hinterhof in Villasimius.


Die Scootergang auf Erkundungsfahrt.



Am süd-östlichen Zipfel der Insel.

Am 17. Juni wechselten wir dann zur westlichen Seite der Insel über zum CP „Séna Arrubia bei Arborea“ ca. 10 KM von Orestano entfernt. Der Platz und die Infrastruktur incl. Pool hat uns sehr gut gefallen, aber auch hier die Insektenplage. Wir nutzten den Platz als Ausgangspunkt für Fahrten ins Innere der Insel mit dem Roller. Wir besichtigten Sehenswürdigkeiten, erkundeten die Orte und nahmen die Landschaft in uns auf.

Sonnenuntergang in Arborea.


Im Stadtkern von Orestano.


An einer Hausfassade im Centrum von Orestano.


Auf dem Weg nach Tharros.

Das Ende des Urlaubes nahte und bevor wir auf die Fähre von Porto Torres nach Genua gingen, wurden in der Cantina S`Maria la Palma noch einige Kanister Wein gebunkert.

Die Rückfahrt verlief ohne Probleme. Nach 2770 KM kamen wir wieder wohlbehalten in Oberhausen an. Auch mit Hänger waren Tagesetappen von über 600 KM möglich, vor allem, wenn man die LKW freien Zeiten am Wochenende nutzt.

Unser Urlaubsfazit von Sardinien aus 2009 hat sich auch in 2010 voll bestätigt. Dem ist nichts hinzu zufügen. Ach doch, bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in diesem Jahr schieden die Italiener schon sehr früh aus und die junge Deutsche Mannschaft schaffte einen lobenswerten dritten Platz.

Geflaggt über die Toppen zur Unterstützug der Deutschen Fußball -mannschaft.

Dank an Wofgang, der auch in diesem Jahr wieder tolle CP`s ausgesucht hat, die wir preisgünstig mit der Acsi Karte nutzen konnten.



Die Blumeninsel Sardinien.