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8.8.2008, das letzte Ferienwochenende in NRW, Freitag gegen 16 Uhr starten wir in Richtung Kroatien. Unser erstes Ziel ist Wertheim 328  km. Starkregen und Staus bestimmte unser Reisetempo, so dass wir erst nach 5 Stunden in Wertheim ankamen.

Nach der obligatorischen Besichtigung des Expoteam starteten wir am nächsten Tag gegen 10 Uhr Richtung Süden. Das GPS gab eine Entfernung von 930 KM bis Punat auf der Insel Krk vor, normalerweise kein Problem für den Sprinter. 20 KM Stau zwischen München und Salzburg, Sperrung des Tauerntunnels wegen Unfall und Starkregen ließen die  Fahrtzeit auf über 11 ½ Stunden anwachsen.

In Slowenien haben wir uns für die mautpflichtige Strecke entschieden, da sie schneller und kürzer war. Die 35 € für die  ½ Jahresvignette waren happich, aber wir hatten ja keine Chance, so bleibt nur die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr eine Monatsvignette gibt. Entschädigt haben uns die Kosten für Diesel, der Liter lag bei 1,26€ (in D = 1,42€)

Da es schon sehr spät war, haben wir in Postojna die Autobahn verlassen und sind über die Landstrasse Richtung Rijeka gefahren. Die Strasse ist sehr kurvenreich, eng und stark frequentiert.

Hinter Rijeka sind wir dann über die Brücke zur Insel Krk gefahren, nicht ohne jedoch eine Maut in Höhe von 6,50 € zu entrichten. Sät in der Nacht kamen wir dann auf dem CP Pila in Punat an. Der Pförtner wies uns einen Platz auf dem Parkplatz zu und wir krochen müde in die Betten. Am nächsten Morgen die Überraschung. Unfreundliches Personal in der Rezeption, alle Parzellen belegt, der Platz war total überbelegt. Einfach grausam. Für 4 Stunden Schlaf haben wir dann incl. Kurtaxe 200 Kuna bezahlt. (1€= 6,5 – 7,1 Kuna). Wir fühlten uns abgezockt.


Blick von Punat nach Cres

Auf der Suche nach einem Domizil sind wir dann in Krk auf dem „Autocamp Bor“
gelandet, dort fühlen wir uns wohl, große Parzelle, Sanitär O.K., ruhig (auch nachts) ein gutes Preis- Leistungsverhalten und ein aufmerksamer Platzwart. Für die Nacht einschließlich allem zahlten wir 192 Kunat. Der Platz liegt etwas oberhalb der Stadt und hat  daher keinen Strandanschluss.

Ab Montag begannen wir dann mit dem Roller die Insel zu erkunden. Wir besuchten die Orte Punat, Stara Baska, Vrbnik, Malinska, Glavotok und Krk. Obligatorisch ist für alle Orte ein Steinstrand, der zum Sonnenbaden einlädt. Alle finden hier ihr Reich, ob Trubel oder Ruhe. Das Meer ist sauber und schillert in den typischen Farben. In den Häfen liegen die Fischerboote bereit zum Auslaufen. Das Landesinnere ist überwiegend grün, viel Oliven- und Feigenbäume, umsäumt von den nicht enden wollenden Bruchsteinmauern.



Stara Baska



Stadt Krk




Nach einem ausführlichen Badetag, haben wir uns  heute die Kloster- und Museumsinsel Kosljun vorgenommen zu besichtigen. Mit dem Boottaxi setzt man von Punat aus auf die Insel über. Diese wurde im 15. Jh. Von den Franziskanern übernommen. Es gibt 2 Museen, die Marienkirche, die Bernardinkapelle, der Kreuzgang und einen Friedhof mit einem wunderschönen Wandmosaik.

Kosljun

Mosaikbild auf dem Friedhof



Auf dem Rückweg von Punat nach Krk kamen wir an einer altkroatischen Dunatkirche aus dem 9. Jh vorbei, die uns zu einem Stopp veranlasste.

Dunatkirche

Am 15.8.08 setzten wir mit der Fähre von Valbiska nach Merag, auf die Insel Cres über. Die Kosten für die 25 Minuten dauernde Überfahrt lagen bei 280 Kuna. Im Vorfeld hatten wir uns für das „Camp Kovacine“ bei Cres entschieden. Ein freundlicher Empfang, Parzellen die man sich aussuchen durfte, Strandanschluss, Restaurant, SB Markt, alles war vorhanden.

Einer unserer erste Wege führte uns in das Fischerstädtchen Cres, mit seinem venezianischen Stadtkern. Cres ist die größte Ortschaft auf der gleichnamigen Insel und liegt in einer wunderschönen Bucht. Dieser Ort hat uns beeindruckt. Die Häuser, der Hafen, das Leben man muss es erleben und genießen.  



Stadt Cres

Inselwelt in der Kvarner Bucht mit Abendstimmung

  

Die Insel Cres hat eine faszinierende kontrastreiche Landschaft. Im Norden Laubwald, in der Mitte Nadelwald mit Steinwüste und im Süden dichter Macciawald .Betörende Düfte von Ginster, Rosmarin, Minze und Salbei begleiten uns den ganzen Tag.

Da es nur eine Nord- Süd Hauptstrassenverbindung gibt ist man gezwungen alle Wege doppelt zu fahren. Ort die wir empfehlen möchten lauten Beli, Valun, Lubenice. Alle autofrei ausgestattet mit einem ganz besonderen Flair.


Valun



Lubenice

Südlich von Cres liegt die Insel Losinj. In der Stadt Osor trennt ein Kanal die beiden Inseln. In der Stadt Osor spielt die Kunst eine wichtige Rolle. Im Ortskern findet man auf Wegen und an Wänden Skulpturen verschiedener Künstler, auch das Museum ist empfehlenswert. Bauern-, Fischer- und Hirtengerichte bilden die Grundlagen der Speisekarten in den Restaurants. Sie werden auf einheimische Weise sehr aromatisch zubereitet. Die Auswahl ist groß, die Preise für ein Gericht liegen zwischen 50 und 65 Kuna. Ein ausgezeichneter Wein stammt aus den bekannten Anbaugebieten Istriens. 

 

   Osor



Am 22.8.08 verließen wir Cres und setzten von Porozina nach Brestova über, der Fährpreis lag bei 41 €. Quer durch Istrien ging es nach Porec. Die alten Reiseführer sprechen von der alten Fischerstadt, heute ist dieser Ort eine Touristenhochburg und hat  sein ganzes Flair eingebüßt. Wir blieben  3 Tage auf dem CP Zelena Laguna, einem Top CP mit allem drum und dran incl. Pool und bezahlten pro Nacht 33 €.

Auch hier erkundeten wir mit dem Roller die Umgebung und können den Ort Rovinj empfehlen.

Am nächsten Tag traten wir dann langsam die Heimreise an, unser nächstes Ziel ist Kranjska Gora in Slovenien. Die Fahrt ging über Koper, Gorizia, Tolmin, Bovec hinein in die Julischen Alpen, über den Pass Vrsic nach Dovje, wo wir auf dem CP „Kamp Kamne“ übernachteten.

Wildwasser in den Bergen



Kapelle auf 1600 mtr
.

Die Passstrasse ist für Fahrzeuge mit Anhänger gesperrt, sehr steil und eng, aber für Motorradfahrer ist  Fahrspaß pur angesagt. Am nächsten Morgen verließen wir Slovenien und fuhren nach Italien bis Pontebba. Dort ist der Einstieg in den „Nassfeldpass“. In Österreich wird die Strasse auch als „Karnische Dolomitenstrasse“ bezeichnet. 

Wir haben mit den Motorrädern schon viele Alpenpässe befahren, aber dieser Pass und dann mit dem Womo, war in allen Bereichen etwas Besonderes. 20% Gefälle, eng, überhängende Felsen, 46 Serpentinen steilen Aufstieg auf 1540 m. und eine super Aussicht. Von dort ging es dann über Lienz nach Fieberbrunn, um auf dem CP „Tirol Camp“ Freund zu besuchen.

Freitag werden wir dann über Sulzemoos nach Düsseldorf fahren, um am Wochenende uns auf der Camping- und Caravanausstellung über den neuesten Trend zu informieren.

Am 31.8.2008 kamen wir wohlbehalten zu Hause an. Der Tacho zeigte 2798 gefahrene Kilometer an, zuzüglich fuhren wir fast 700 KM mit dem Roller.




Vom 19.4. –  4.5.2008 waren wir unterwegs, um die Hauptstadt Italiens und anschließend am Golfo die Poeti das „Fünfländergebiet“ zu erkunden.  

Einen Reisebericht über Rom zu schreiben, erspare ich mir, da die unzähligen Reiseführer es wesentlich ausführlicher können als ich.

Übernachtet haben wir auf dem CP Roma Camping in der Via Aurelia 831. Den Platz können wir mit seiner stadtnahen Lage empfehlen. Es herrschte dort jedoch ein reges Kommen und Gehen, da in die vermieteten Mobilheime fast täglich neue Bewohner  einzogen. Für Reisemobile gab es auf einer unteren Terrasse genügend neue Plätze, auf denen der Trubel nicht so wahrgenommen wurde.  

Die Stadt und die Sehenswürdigkeiten kann man gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen  oder wie wir mit dem Womo Begleitfahrzeug unserem Roller. Am Vorabend wurden die Sehenswürdigkeiten als Waypoints ins Garmin gespeichert und am nächsten Tag abgefahren. Uli hatte das GPS in der Hand und gab mir die Richtung an. Geparkt haben wir immer in unmittelbarere Nähe der Sehenswürdigkeiten. Das Rollerfahren ist bei dem Verkehr in Rom sicherlich ein Erlebnis der besonderen Art. Da nicht zur Nachahmung empfohlen, möchte ich darüber nicht berichten.



Rom Petersplatz








 

Rom

Danach führte uns die Reise in die Cinqueterre. Diese 5 einmaligen Dörfer sind eingebettet zwischen Meer und Berg, in kleinen Buchten versteckt oder an steile Felsen über dem Meer geklammert. Alles in landschaftlicher Umgebung einzigartiger Schönheit.

Die Namen der Dörfer lauten Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola, Riomaggiore.

 Verbunden sind die Dörfer durch einen in den Felsen, oberhalb des Meeresspiegels eingehauenen Pfad.  Der Pfad „der Liebe oder Via dell`Amore“ ist ein herrlicher Spazierweg, für die Benutzung muss aber leider bezahlt werden.



 

Cinque Terre

 Cinque Terre

  Cinque Terre