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Vom Allgäu bis zum Chiemgau, vom 10.02. - 25.03.2011.

Eigentlich sind wir fast 4 Wochen zu spät, aber aus persönlichen Gründen können wir erst am 10.2.2011 starten.

Erstes Zwischenziel ist Bad Dürrheim, 522 KM von Oberhausen entfernt. Der dortige Stellplatz ist den TOP Stellplätzen in D zuzuordnen und hat uns nicht enttäuscht. Große Parzellen mit Strom, VE, Gas- und Brötchenverkauf sowie der Nähe zur „Solemar“ Therme hat uns voll überzeugt.

Der Erwerb des Gutscheinheftes für 12,95 €, im Gegenwert von rund 300 €, hat uns auf dem weiteren Wege nur Vorteile gebracht. In der Regel haben wir für 3 Übernachtungen nur 2 bezahlt. Oft gab es auch ab 3 Tagen Aufenthalt, einmal freien Eintritt in die Therme für 2 Personen bzw. ermäßigte Karten.

Solemar ist empfehlenswert, mehrere Becken mit unterschiedlichen Temperaturen und unterschiedlichem Salzgehalt lassen teilweise das eigene Körpergewicht auf 1/10 des Wirklichen sinken.

Im Ort gibt es ein Italienisches Restaurant, welches von uns die Note eins bekam.

Solemar Therme

Der weitere Weg führte uns nach Oberstdorf ( 201 KM). Der dortige Stellplatz hat uns enttäuscht.

Das Preis- Leistungsverhältnis ist nicht gegeben. Dafür liegt er ganz in Nähe der Ortsmitte. Ein Lebensmitteldiscounter und Bäcker ist ganz in der Nähe. Der Platzwart machte auf uns einen unfreundlichen Eindruck.

Dafür hat die Homepage von Oberstdorf einiges zu bieten. Für Wanderer werden für verschiedene Routen mit GPS Daten zum Downloaden zur Verfügung gestellt. Im Ortskern sind die Sportgeschäfte in der Überzahl. Schade das der Charakter eines solchen Ortes, mit seiner positiven Vergangenheit, dadurch so nachhaltig gestört wird. Aber die, die gerne Shopping machen, werden sich wohl fühlen.


Nesselwang liegt 49 KM von Oberstdorf entfernt.

Der Stellplatz liegt sehr günstig an der Talstation des Skiliftes. Mit VE, Strom, kostenlosem Hotspot und der Ortsnähe liegt er sehr zentral. Der Ort selber hat nicht mehr viel zu bieten. Viele Häuser stehen leer, so dass wir den Eindruck hatten, dass eine gewisse Abwanderungstendenz der Bewohner festzustellen ist. Mühe machten sich die Mitarbeiter der Touristeninformation mit Empfehlungen und Ratschlägen. Die Therme hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Kirche im Ort ist sehenswert, mit viel Prunk, Wand- und Deckenmalereien.

Bei ausreichenden Schneeverhältnissen ist sicherlich nicht nur der alpine Skibereich interessant, sondern auch zum Lauflauf sind landschaftlich schön gelegene Loipen gespurt.


Der SP liegt in der Nähe des Liftes.

Füssen, 27 KM von Nesselwang entfernt, ist eine weitere Station auf unserer Reise.

Der SP liegt in einem Gewerbegebiet, ca. 1,5 KM von der Ortsmitte entfernt. VE, Strom, Restaurant, Waschmöglichkeit, Lebensmitteldiscounter und Bäcker sind in der Nähe. Der Ort ist mehr als Sehenswert. Tolle Kirchen, Burg und Altstadt muss man gesehen haben. Der Fußweg zurück zum SP sollte über Fußweg am Lech erfolgen, zum Forggensee, der allerdings im Winter kein Wasser führt.


Die Nacht brachte 20 cm Neuschnee.

Garmisch Partenkirchen kann man über die Abkürzung durch Österreich erreichen. Der SP an der Wankstation bot relative Ruhe, da die Station im Winter geschlossen hatte. VE, Brötchen- und Gasservice ist neben einem aufgeschlossenen Pächter gegeben. Zur Ortsmitte Garmisch sind es ca. 20 Minuten, zum Olympiazentrum ca. 30. Eine Wanderung zur Partnachklamm kann nur empfohlen werden, da gerade im Winter „Eisvorhänge“ in der Klamm
ein sehenswertes Bild abgeben.



Auf dem Weg zur Klamm.

Schanzen im Olympiastadion.


Wir sind die alte olympische Bobbahn ( 1910-1966) in der Naturbahn im tiefen Schnee heruntergelaufen bis zum Rissersee. Unterwegs haben wir auf der Aule Alm Rast gemacht und 2 Kaffee für 7 € getrunken. Wenn man uns vor Jahren gesagt hätte, wir würden für 2 Kaffee 14 DM bezahlen, den hätten wir Lügen gestraft.

 Rissersee

Mit dem Wetter hatten wir bisher Glück gehabt. Nachts sicherlich 5-9 Grad Minus, jedoch tagsüber in der Regel Sonne mit Plusgraden.

Von Garmisch aus sind wir nach Mittenwald und wollten dort einige Tage bleiben. Nach 3 Stunden waren wir jedoch mit unserem Weg durch die Stadt durch, haben uns wieder in den Wagen gesetzt und sind über Bad Tölz, Bayerischzell und Kössen nach Reit im Winkl gefahren.

Der SP war ein ehemaliger Campingplatz mit allem Komfort. Zur Stadtmitte läuft man ca. 20 Minuten. Lebensmittel kauft man bei einem Discounter in der Nähe. Die Loipen laufen in der Nähe des Platzes vorbei. Als Ausflugsziel bietet sich die Hindenburghütte an, die für 4 € mit dem Allradtaxi erreicht werden kann. Der Panoramarundweg auf rund 1260 mtr. ist für Wanderer und Langläufer ein echter Tipp. Hier hat es uns so gut gefallen, dass wir 11 Tage im Ort geblieben sind.

Maibaum von RiW

Karneval in RiW

Die nächste Station war dann Bad Reichenhall. Ein schöner Stellplatz, eine schöne saubere Kurstadt, in der das Thema Salz seit über 4000 Jahren eine große Rolle spielt. Die RupertusTherme ist schon etwas älter, aber an einer Erweiterung wird schon gearbeitet. Ulrike hat neben der Therme auch den Wellnessbereich besucht und sich diverse Massagen gegönnt.

Kurhaus


Das Haus auf dem ein Schindelhersteller die Arbeitsvorgänge beschreibt.

In Inzell fand gerade die WM im Eisschnelllauf statt. Der halbe Ort war in Händen der Holländer. Orange war die dominierende Farbe. Auch die Norweger stellten eine starke Fraktion. Das Ortszentrum wurde zur Partymeile umgebaut und am Abend wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Am Ortsende entsteht zur Zeit ein neuer Campingplatz. Dort hat man viel Geld in die Hand genommen und eine super Infrastruktur geschaffen. Was wir gesehen haben hat überzeugt. Wir werden uns den CP im nächsten Jahr dann in Betrieb ansehen. Die Preisliste war sehr günstig angesetzt.


Plakat an der Partymeile im Ort.

Über Sulzemoos (153 KM) ging es dann nach Bad Saulgau (71 KM) und Bad Waldsee (31 KM).

Der Besuch der Thermen war Pflicht. Beide haben schwefelhaltiges Wasser welches mit 41 Grad aus 650 mtr. Tiefe bzw. über 60 Grad aus 1200 mtr. Tiefe kommt. Bad Saulgau hat uns nicht überzeugt. In Bad Waldsee haben wir die Hymer Verkaufshalle besichtigt. Schade, dass das neue Museum noch nicht eröffnet hatte.

In Markdorf haben wir bei Schaudt unsere Elektronikprobleme beheben lassen und die Fa. Wochner besucht.

Die Rückfahrt erfolgte dann über Löf (der SOG Lüftermotor war ausgefallen), Polch und Ahrweiler.

Am 25.3.2011 sind wir dann wieder zu Hause angekommen und haben 2310 KM mehr auf dem Tacho.


vom 14.4. - 6.5.2011

Wer kennt schon Klein Rönnau? Es liegt 3 KM nördlich von Bad Segeberg, zwischen Hamburg und Lübeck.

Für die Hinfahrt haben wir für die 450 KM, mit Hänger, 6 Stunden gebraucht. Sind staulos ohne viel Verkehr ans Ziel gekommen.

Eingenistet haben wir uns beim Klüthseecamp www.kluethseecamp.de.

Dort gibt es einen alten und einen neuen Teil. Wir haben den neuen Teil bevorzugt, tolle Infrastruktur, nette und zuvorkommende Eigentümer, großzügige Parzellen, Wasser, Abwasser und Strom (16 Amp) am Platz und Acsi hat zur Schonung unsere Reisekasse beigetragen.

Vor Ostern war nicht viel los und es war ruhig, aber es sollen sich viele Norweger angesagt haben.

Ausspannen am Klüthseecamp.



Wir hatten Platz.

Fahrradtouren um den „Großer Segeberger See“ und den „Ihlsee“ sowie eine über 30 KM Runde über eine empfohlene Rundstrecke haben bei Sonnenschein richtig Spaß gemacht.


Mit dem Roller sind wir die 35 KM nach Lübeck gefahren. Von der Stadt waren wir sehr angetan.

Sie hat uns einfach gefallen. Eine alte Hansestadt mit viel Flair, einer tollen Altstadt mit vielen kleinen Geschäften und Hinterhöfen die Eindruck hinterlassen haben.

Bei derInformation haben wir für 90 Cent einen Stadtplan erworben mit Be-    schreibung der Sehenswürdigkeiten. Wir haben rund 2 ½ Stunden gebraucht für den beschriebenen Rundgang.


Holstentor

Bummel durch die Altstadt.


Eine der vielen Skulpturen.

Weiter ging es dann Richtung Travemünde. Unterwegs mussten wir für die Benutzung eines Straßenteils und eines Tunnels 1,30 € Maut bezahlen. Wir dachten wir wären überall, aber nicht in Deutschland, verstanden haben wir es nicht. Über Timmendorfer Strand und Scharbeutz entlang der Küstenstraße führte uns der Weg dann über die B 432 nach Klein Rönnau zurück.


Unser weiterer Weg führte uns nach Drage zum CP und SP Stover Strand. Der SP hat uns überhaupt nicht gefallen, obwohl er direkt an der Elbe liegt. Jeder macht dort was er will. Die Blockierung von 2 SP ist noch das kleinste Übel. Wir verstehen nicht, warum es keine Aufsicht gibt.

Als Ausgangspunkt für tolle Fahrradtouren auf dem Elbe Radweg ist er jedoch super gelegen.

Ob Geesthacht, Lauenburg oder Winsen an der Luhe, alle Städte sind eine Reise wert. Die passenden Führer incl. Radwege gab es kostenlos auf dem CP.



Mit der Fähre über die Elbe bei Winsen an der Luhe.


Eine tolle Windmühle auf dem Weg.

 Altstadt von Lauenburg.

Die letzten 4 Reisetage haben wir uns auf dem SP in Greven , „Alte Fahrt Fuestrup“ verbracht.

Der Dortmund-Ems-Kanal hat uns kein Abendessen spendiert. Dieter hatte kein Angelglück.

Wir haben einen sehr warmen April und Anfang Mai erlebt. Die Sonne schien jeden Tag. Geregnet hat es einmal nachts ein wenig.